Nordischer Mythos, Deutsche Märchen und Balladen.

Folgende Programme kann ich bieten:

  • Die Völuspa, der erste Gesang der Edda: Schöpfungsmythos und Weltenlehre der alten nordischen Völker
  • Von Odin und anderen nordischen Göttern und Göttinnen: Erzählungen aus der Edda
  • Grimmsche Märchen und die Weisheit der Runen
  • Verschollene deutsche Märchen der Sammlung von Johann Wilhelm Wolf
  • Freie Rezitation Deutsche Balladen von Goethe, Schiller, Novalis und anderen
  • Erzählungen aus der Edda

    • Asgard, Midgard und Hel. Wie die Welten entstanden
    • Von Wanen und Asen, der nordische Götterhimmel
    • Yggdrasil, die Weltenesche und die Nornen
    • Odin, der Allvater, Hangatyr, Wegtam, Ganglere undundund
    • Von Thors Taten
    • Blutsbruder, Spielverderber, Trickster, Lokis Wirken
    • Iduns Äpfel der Jugend
    • Baldurs Tod und der Beginn von Ragnarök, der Götterdämmerung
    • „Eine neue Welt seh´ ich auftauchen…“.

  • Nordische Mythologie

    Die Völuspa, der erste Gesang der Edda

    „Allen Edlen gebiet´ ich Andacht. Hohen und Niedern von Heimdalls Geschlecht.

    Ich will Walvaters wirken künden, die ältesten Sagen, derer ich mich entsinne“.

    So lautet der Auftakt des ersten Gesanges der Edda. Doch wer spricht hier?

    Wer ist Heimdall? Wer Walvater? Welches Wirken ist gemeint?

    Die Edda ist die verschriftlichte Überlieferung der nordischen Glaubens- und Weltlehre.

    Gerade der erste Gesang, die Völuspa, der Seherin Gesang, gibt einen guten Überblick und die nordische Weltenlehre. Doch viele Menschen geben die Lektüre des ganzen Gesanges auf, zu rätselhaft und unverständlich ist die nordische Dichtkunst. In diesem Seminar werden wir die Geheimnisse dieses Gesanges in großen Zügen enträtseln. Das geschieht durch einen Überblick über die Entstehung der Edda, über Verfahren der nordischen Dichtkunst (Stichwort Stabreim) und ein Überblick über den tiefen Sinn der nordischen Weltenlehre von Schöpfung, Untergang und Neuerstehung. Darüberhinaus werden wir durch gemeinsames Lesen und Sprechen die Wirkung des Stabreimes erfahren. Eine Textkopie der Übersetzung von Karl Simrock wird gestellt.

  • Die Weisheit der Runen in den Grimmschen Märchen

    „Den Sinn von Märchen und Mythos entdeckt nur, wer hinter der Welt der Sinne die verborgenen Weisen der geistigen Welt entdeckt“. Werner von Bülow

    In vielen Grimmschen Märchen gibt es Kennworte, Sprüche und Figuren, die sich auf Runen zurückführen lassen und so den Märchen neuen Sinn geben. In diesem Vortrag werden von den Runen Fa bis Yr die einzelnen Runen den verschiedenen Grimmschen Märchen zugeordnet. So zeigt sich, dass der Froschkönig mit Freyr in Verbindung steht, Frau Holle und die Hexe auf Hel und die Hagdal verweisen und Tyr Schneewittchen zu einem Auferstehungsmärchen nordischer Mythologie macht. Einige Märchen wie Die Gänsehirtin werden auch frei erzählt.

  • Verschollene Märchen. Ausgewählte Märchen aus der Sammlung von Johann Wilhelm Wolff. Frei erzählt von Olaf Steinl

    „In 51 Märchen keine einzige böse Stiefmutter, dafür wimmelt es von desertierenden Soldaten, die ihr Glück finden; Prinzessinnen müssen ebenso kühn sein wie ihr Prinzen, bevor es zum glücklichen Anfang des gemeinsamen Lebens kommt und eine Königin will tatsächlich mit List und Gewalt den eigenen Sohn auf ihr Lager bekommen. Kein Wunder, dass sich das nicht so verbreitet hat wie Grimms bekannte Hausmärchen, obwohl Johann Wilhelm Wolff diese Märchen nicht lange nach den berühmten Brüder Grimm gesammelt und 1851 das erste mal veröffentlicht hat“

  • Deutsche Balladen aus dem 18. und 19. Jahrhundert.

    Frei rezitiert von Olaf Steinl

    Balladen von F. Schiller, J. W. v. Goethe, Novalis. C. v. Brentano, H. Heine, C. F. Meyer, A. Droste-Hülshoff, T. Fontane,

    Dauer 90 Minuten